Bluemane

Im Sommer 2010 installierte ich nach vielen Jahren Spielpause erneut den ersten Teil der Ego-Shooter-Serie Unreal Tournament von 1999, weil ich mit dessen genialem Editor UnrealEd 2.0 die neue Wohnung für mich und meine Frau planen wollte. Ich ahnte nicht, was ich mir damit für die folgenden 5 Jahre bis zur Geburt unseres ersten Kindes antun würde. Ich schrieb in diesen Jahren ein Lied darüber, das ich nun, weitere 5 Jahre später, aufgenommen habe und erstmals veröffentliche: das Lied einer Spielsucht.

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Jerry Boy

Für meinen Sohn Jeremias zum heutigen, allerersten Kindergartentag. Im Sinn habe ich das schon seit seiner Geburt, da hätte es auch gepasst. Denn Danny Boy ist ein Lied, das nach über einem Jahrhundert, tausenden Interpreten und noch mehr Anlässen eine solche Breite erreicht hat, dass darin bald jeder Weggang und jede Rückkehr anklingt – auch die ältesten und wesentlichsten: des Menschen von und zu Gott.

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Pater

Ab dem Ende des Jahres 2008, wohl direkt im Anschluss an mein letztes Album Ostrakismos, hatte ich einige Lieder geschrieben, deren Text ausschließlich aus originalen Kernbibeltexten besteht – mit dem Ziel, dass Interessierte sich deren Wortlaut dank der Verbalisierung und Melodie besser merken können. Heute, mehr als 10 Jahre später, habe ich das erste und älteste davon endlich aufgenommen und veröffentliche es hiermit.

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Rilkes Panther

Am heutigen Tag vor Heiligabend werden es 4 Jahre, dass dieses Lied erstmals aufgenommen und veröffentlicht wurde. Es ist und war das letzte und zugleich bekannteste von drei Rilke-Gedichten, das ich auf einfache Weise vertont habe – wohlgemerkt: ohne dabei irgendeine andere Vertonung zu kennen.

Es war eine dunkle Zeit. Todtraurig sind entsprechend Rilkes Worte. Vorab will ich hier ein Prosastück Rilkes in Auszügen anführen, das wohl auf denselben Beobachtungen beruht wie der Panther. Die Löwin:

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Amazing Grace #2

Schon mein letztes Liederalbum von 2008 hat mit Amazing Grace begonnen – wie eben auch mein eigenes und jedes Christenleben damit beginnt.

In G-Dur reicht es diesmal in die gute Lage von Kinderstimmen und endet dort mit einem Ausblick in die höheren Sphären der himmlischen Ewigkeit. Genau so habe ich es vor nunmehr 2 Jahren in einem Gottesdienst zum Ende des Kirchenjahres gesungen – vor allem aber davor und danach dutzende Male mit meinem kleinen Sohn Jeremias beim Einschlafen, Spazierengehen und in allen möglichen Kapellen und Kirchen. Vermutlich habe ich kein anderes Lied häufiger gesungen als dieses. „Amazing Grace #2“ weiterlesen

Audio-Dropouts beheben

Foren sind voll von Homerecordern, die dasselbe Problem haben wie ich: Dropouts im Echtzeit-Audio-Stream. Und überall kommt meist früher als später der Tipp, die Kernel-Timer-Latenzen zu überprüfen, meist mit dem kostenlosen Tool Resplendence LatencyMon. Dieses zeigt einem präzise und übersichtlich die Probleme in der CPU-Nutzung an. Doch zur eigentlichen Frage schweigt es genauso wie die Foren: Was muss ich tun, um diese Probleme zu beheben? Ich habe mittlerweile eine Antwort! „Audio-Dropouts beheben“ weiterlesen

Sennheiser MK 4 vs. AKG Perception 220

Ich habe die beiden Mikrofone Sennheiser MK 4 und AKG Perception 220 einem Vergleichstest unterzogen. Beide haben 1 Zoll große, vergoldete Membranen und (normale) Nierencharakteristik. Doch wie vergleicht man Mikrofone am objektivsten? Und warum gerade diese beiden? „Sennheiser MK 4 vs. AKG Perception 220“ weiterlesen