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Allgemein Mobilität

BEVs

Was könnten Gründe sein, sich ein Auto ohne Verbrennungsmotor zu kaufen? Konkret ein rein batterieelektrisches? Ich will eine persönliche Auswahl solcher Gründe nennen. Sie sind nicht der Weisheit letzter Schluss, sondern nur das, wozu ich weiterführend Rede und Antwort stehen könnte – um dann gerne bestätigt oder widerlegt zu werden.

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Gemeinde Musik

Wo soll ich dich empfangen

Im Rahmen eines Online-Gottesdienstes zum ersten Advent hatte ich die Ehre, eine schon länger gehegte musikalische Idee in Szene setzen zu dürfen: Wie soll ich dich empfangen von Paul Gerhardt und Johann Crüger, inspiriert von Katrin Glenz (geb. Haag) und Thomas Wahl (wiesollichdichempfangen.de), interpretiert für eine Kirche in der Corona-Krise, begleitet von Friedrich Kienle an Klavier und Bass:

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Beffendorf Familie Musik

Spieluhr

Vielleicht mein erster musikalischer Einfluss überhaupt: Eine Melodie, deren Namen ich nicht kenne. Aus einem gelben Radio mit (mittlerweile fehlender) Popup-Antenne von ambi toys Holland. Mit dem Drehregler konnte man die Spiralfeder zum Abspielen spannen, mit dem roten Schiebeschalter konnte man es zwischendurch abbremsen oder sogar ganz ausschalten. Auf dem Display jagen sich verschiedene Tiere im Tempo der Melodie.

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Beffendorf Musik

The Cracked Light (Remastered Album-Version)

Zwischendurch zwei Urgesteine meiner akustischen Vergangenheit, das eine materiell, das andere ideell.

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Musik

Musik veröffentlichen?

Wie sollen Laien sich mit ihrer Musik in der Öffentlichkeit bewegen? Der folgende Beitrag gibt eine Antwort anhand von Grundgedanken zur Musik, deren Wesen und Wirken.

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Allgemein

Aufnahmetechnik

Wie es sich wohl gehört und manchmal tatsächlich erfragt wird, hier eine Auflistung der für meine Aufnahmen bis Ende 2019 verwendeten Geräte, Software und Einstellungen samt Preis und Jahr der Anschaffung.

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Allgemein Mobilität

Massive Sicherheit

Zufällig wurde ich Zeuge eines Gesprächs mit einer Flüchtlingsfamilie. Der aus Syrien kommende, eher mittellose Vater sucht ein großes Auto: Er muss für seinen Hausmeisterjob Grünmüll und Gartengeräte im Kofferraum transportieren können, außerdem seine Frau mit bisher 3 Kindern und gelegentlich seine Schwiegereltern. Der Tipp seines wohlständigen deutschen Gegenübers: Da brauchst du einen Bus! Wir haben seit Kurzem einen neuen VW-Bus. Der ist besser als ein Sharan, weil man die Sitze der zweiten Reihe rückwärts stellen kann, was die Fahrten für unsere drei Kinder nochmal ein ganzes Stück sicherer macht! Und der Kofferraum reicht eigentlich auch.

Der Syrer wirkt etwas verunsichert: Die einzigen 7-Sitzer, die er im Internet finde, seien sehr alte Mazda 5 oder Opel Zafira, die hätten aber keinen Kofferraum mehr. Und alle anderen kosteten immer mehr als 3.000 Euro …

Damit war die Kommunikation am Ende. Ratlosigkeit auf beiden Seiten. Ein soziales Gefälle, das auch ein T6 4MOTION nicht überwinden kann. Ein Gefälle, das nicht nur zahlreiche Alltagsprobleme für diejenigen mit sich bringt, die am unteren Ende stehen. Nein, sondern das auch das Überleben dieser sozial, finanziell oder materiell Schwächeren bei einem Verkehrsunfall unwahrscheinlicher macht. Oder unverblümter gesprochen: Das deren Tod wahrscheinlicher macht. Im Interesse dieser Letztgenannten soll der Sachverhalt zumindest einmal kurz am vorliegenden Beispiel erklärt werden:

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Allgemein Familie

Joela Elisabeth Benner

Ihr werdet erkennen, dass ich in eurer Mitte bin und dass ich, Jahwe, allein euer Gott bin.

Joel 2,27

Glücklich bist du, weil du geglaubt hast; denn was der Herr dir sagen ließ, wird sich erfüllen.

Elisabeth in Lukas 1,45

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Allgemein

Vor die Hunde

Mein zweieinhalbjähriger Sohn Jeremias spielt wie so oft an einem Brunnen gleich neben dem größten Einkaufszentrum der Stadt. Ich sitze ein paar Schritte von ihm entfernt, als plötzlich ein ausgewachsener Rottweiler-Mischling um die Ecke kommt und direkt auf ihn zuhält. Als der Rüde bis auf wenige Zentimeter an ihn herankommt, löst sich Jeremias‘ Schockstarre, er fängt zu heulen an und versucht davonzulaufen – die unvermeidliche Reaktion eines Kleinkindes gegenüber einem fünfmal so großen Raubtier.

Während diese Reaktion andere Kleinkinder schon Augen, Gliedmaßen oder das Leben gekostet hat, kommt zwischenzeitlich auch das Herrchen mit der abgenommenen Leine hinterher. Am Brunnen angekommen versuche ich, den Mann anzusprechen und ihm die Einhaltung der innerörtlichen Leinenpflicht wenigstens in der Nähe von Kleinkindern zu empfehlen. Dieser pult zunächst seine In-Ear-Kopfhörer aus den Ohren und schaut mich verständnislos an – das Schreien meines Sohnes hatte er gar nicht gehört.

„Ich weiß schon, warum ich ihn von der Leine lasse“, meint er daraufhin, „das ist der bravste Hund der Welt.“

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Gemeinde

Ärgernis in Raum und Zeit

Eben haben die Glocken der Ulrichskirche und die einer anderen Kirche in Süßen dreimal geschlagen. Es ist 15 Uhr. Zählte man die Stunden seit Sonnenaufgang, wäre es „um die neunte Stunde“ (Mt 27,46) – die Todesstunde Jesu Christi. Ich stehe etwas abseits und schaue mich um. Langsam kommt doch der Frühling, die Sonne erhellt den Hochnebel und ich spüre ihre Wärme, aber auch die noch kalte Luft des vergangenen Winters. Es ist Freitag, der 30. März – damals in Jerusalem war es wohl der 14. Nissan.