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Wohnfläche – was ist das? Ein Beispiel

Wer ein Zimmer, eine Wohnung oder eine Immobilie kauft oder mietet, beachtet bei seiner Wahl normalerweise die Größe der Wohnfläche. Wir wohnen nun schon seit 10 Monaten in unserem Häuschen „in den Auen von Süßen“, ohne überhaupt zu wissen, wie groß unsere Wohnfläche dort ist. Bei Interesse bleibt da nichts anderes übrig, als den Meterstab zu nehmen und alles auf- und abzumessen. Das habe ich jüngst getan, und zwar zentimetergenau in alle Dimensionen. Die dabei entstandene, sehr große Calc-Tabelle ist sehr unübersichtlich, daher fasse ich die Daten hier knapp zusammen:

Unser Haus hat eine Wohnfläche von gut 142 m². Gemäß der Wohnflächenverordnung wurden dabei

  • Flächen ab 2 Meter Deckenhöhe voll,
  • Flächen mit 1-2 Metern Deckenhöhe halb gezählt.
  • Die Terrasse mit gut 14 m² nutzbarer Fläche zählt aufgrund des nicht gegebenen „überragenden“ Nutzwerts nur zu 1/4 als Wohnfläche.

Gar nicht zur oben genannten Wohnfläche zählen

  • alle Flächen unter 1 Meter Deckenhöhe (so z.B. der Gaubendachboden),
  • das Treppenhaus samt Eingangsbereich,
  • der gut 54 m² große Keller (wobei der Gewölbekeller aufgrund seiner niedrigen Deckenhöhe auch hier nur mit seiner halben Fläche gezählt wurde),
  • die gut 13 m² große Garage,
  • die gut 11 m² große Abstellkammer bei der Garage,
  • die ebenfalls gut 11 m² große Auffahrt sowie
  • der Garten.

Von unserem rund 600 m² großen Flurstück entfallen ferner übrigens

  • gute 200 m² auf die später ausgebaute Straße samt Gehweg,
  • gute 140 m² auf oben genannte Gebäude samt Terrasse, die Auffahrt und die Kellertreppe sowie
  • gute 250 m² auf den Garten.
  • Von Letzterem gingen noch einmal gute 40 m² weg, wenn die andere anliegende Straße auch noch mit Gehweg ausgebaut würde.

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