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Rohinstallation Elektrik – oder Tiefpunkt einer Kernsanierung

Vor genau einem Jahr | Es ist nun Sonntagabend, und bevor wir für die kommende Woche wieder nach Tübingen zurückgekehrt sind, hatte ich noch ein paar Eindrücke der elektrischen Rohinstallation festhalten wollen.

Letzte Woche wurden nämlich die Strom- und Datenleitungen in die Schlitze gelegt und die ganzen Dosen montiert. Davor mussten diese Schlitze freilich erst gemacht werden – eine arge Sauerei, mit sehr viel Staub und Steinchen am Hals, Dauerlärm und lahmen Handgelenken vom Bohrhammer. Unser gemeinsamer Eindruck: Tiefer geht es nicht mehr. Zumindest innen ist das Haus an seinem rohesten Zustand angelangt:

Zur Ausführung: Für die normalen Stromleitungen haben wir ausnahmslos Kabel vom Typ NYM(ST)-J verwendet. Das macht unsere Elektroinstallation etwa 10 % teurer, allerdings bekommt man so überhaupt erst die Möglichkeit, niederfrequente elektrische und magnetische Felder und deren Induktion im Wohnraum effektiv zu unterbinden.

Die Datenkabel sind freilich Kategorie 7 (S/FTP) für 10GbE, wobei wir uns auch mit 1GbE zufriedengeben und dafür zunächst die ebenso günstigen wie massentauglichen RJ-45-Anschlüsse verwenden. Jeder Raum bekommt zwischen 2 und 4 Anschlüsse – gerade für die Verbindung unserer Arbeitsplatzrechner und des Fileservers die mit Abstand schnellste und sicherste Alternative.

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