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Beffendorf

Geocache: ’s Buahla‘ Wies‘

Am 12. April 2010 wurde ganz in der Nähe meines Heimatortes Beffendorf ein Geocache plaziert. Der Cache wurde mittlerweile bei Opencaching veröffentlicht, und ich kopiere den Text von dort hierher, da es fast mein eigener sein könnte:

Zusammenfassung

’s Buahla‘ Wies‘ – Unkomplizierter Cache ohne Höhepunkte, aber mit Zahlenspielchen, gut für beschauliche Spaziergänge.

N 48° 17.816' E 008° 31.547' (WGS84)
Größe: normal
Zeitaufwand: 2:00 h
Strecke: 7 km
Versteckt am: 12. April 2010
Gelistet seit: 19. April 2010
Listing: opencaching.de/OCA305

Beschreibung

Das zu begehende Terrain ist einfach und relativ eben, bei und nach Regen gibt es evtl. matschige Passagen. Die Zeitangabe von 2h bezieht sich auf Fußmarsch. Er ist aber auch fahrradtauglich (allerdings wohl besser mit etwas breiteren Reifen), bei gutem Wetter vermutlich auch kinderwagentauglich, sofern man zu zweit ist und einer sich bereit erklärt, am letzten Wegpunkt vor dem Cache [WP4] mit dem Kinderwagen zu warten, während der andere den noch etwa 300m entfernten Cache hebt – aber in Sichtweite! Nordic Walking ist gut möglich, Inline-Skating hingegen nicht.

An Ausrüstung sollte man in jedem Fall GPS-Empfänger, Stift, für Rechenschwache einen kleinen Taschenrechner sowie an Sommerabenden ein Mittel gegen Bremsen (oder lange Kleidung) mitnehmen. Es gibt kaum Unterstehmöglichkeiten, daher ist evtl. auch ein Schirm angebracht. Bei Nacht braucht man auf jeden Fall eine wenigstens mittelprächtige Taschenlampe, wobei nachts den Tieren zuliebe der Rückweg vielleicht besser über den Anweg [WP1] anstatt durch den Wald [WP5] genommen werden sollte.

(Ich habe diese Beschreibung gelegentlich aktualisiert. Der ursprüngliche Text ist jetzt rot und durchgestrichen, der neue Text grün.)

  1. Ausgangspunkt und Parkmöglichkeit ist der Wanderparkplatz [IO] am Römerweg zwischen Hochmössingen und Waldmössingen, erreichbar per L415: Von Beffendorf, Hochmössingen oder Lindenhof her kommend am Kreisverkehr Richtung Fluorn fahren und unmittelbar nach dem Wald links einbiegen (Vorsicht: Unübersichtlicher und oft als Rennbahn benutzter Streckenabschnitt!); Von Fluorn her kommend an den beiden Windrädern vorbeifahren und dann vor dem Wald rechts einbiegen.
  2. Vom Parkplatz aus geht es schnurstracks zum ersten Wegpunkt [WP1], der «Römertanne». Unterwegs trifft man allerdingsaf man bis mindestens 2013 auf einen Masten am linken Wegrand, an dem Aufkleber angebracht sind waren. Auf einem davon stand «Schwarzwaldverein». Welche Farbe kommt im Namen des dort genanntenieses Vereins vor? Die entsprechende Zahl (siehe Farbtablle unten), zu Hundert addiert, ist die Variable z.
  3. An der «Römertanne» [WP1] angelangt gibt es vier mögliche Richtungen. Wenn man weiß, wie weit es auf dem eben beschrittenen Römerweg von hier bis nach Weiden ist und man diese einstellige Zahl mit Zehn addiert, hat man die Variable y und damit die Koordinaten für den richtigen Weg zur «Feime» (Lager für Heu, Stroh, Getreide oder Holz) im Wisoch [WP2].
  4. Unterwegs wird man dann an zwei Hochspannungsmasten vorbeikommen. Einer davon gehört der Deutschen Bahn und weist schwarz auf weiß eine vierstellige Zahl auf. Subtrahiert man diese von 7901, hat man als Ergebnis die Variable x.
  5. Doch auch die «Feime» muss noch genauer betrachtet werden: An ihr befinden sich nahe beieinander zwei Rauten in ein und derselben Farbe. Diese verrät anhand untenstehender Farbtabelle die Variable w, womit beide Unbekannten für den weiteren Verlauf zum dritten Wegpunkt [WP3] geklärt wären.
  6. An dieser SpannbBetonkonstruktion [WP3] findet sich bei genauerem Hinsehen eine längere Zahl, die zwei neue Variablen (u, v) bereithält und für das Auffinden des vierten Wegpunktes [WP4], einer Holzkonstruktion, wichtig ist: 017u90v.
  7. Damit dieses Holz [WP4] nicht so schnell fault, ist es mit Metallpfeilern im Boden verankert. Die Anzahl dieser Pfeiler, addiert mit 14, füllt die Variable t, und die Anzahl der Pfeiler multipliziert mit 18 und dann im Ergebnis zu Hundert addiert ergibt die Variable s – und damit sind endlich die Koordinaten des Caches [Cache] vollständig! :-)
  8. Zurück gehts etwas kürzer und fast in Luftlinie. Wer sich davor dennoch eine Weile hinsetzen will, kann dies bei den dicht beieinanderliegenden Holzbänken [B1] oder [B2] tun. Spätestens danach ist jedenfalls zu beachten, dass man im Wald bei der ersten Kreuzung nach der Schranke [WP5] vom Beffendorfer Weg (siehe Schild) auf den Wisochweg wechselt, das heißt waldeinwärts schauend links abzweigt. Folgt man dann dem Wisochweg bis zu seinem Ende (an der Lichtung, wo ein anderer Weg kreuzt, nicht verwirren lassen!), steht man schließlich wieder auf dem alten Römerweg. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung nach rechts bis zum Wanderparkplatz [IO].

Koordinaten (WGS84)

[IO]	048°17.816' N	008°31.547' E

[WP1]	048°17.261' N	008°30.905' E
[WP2]	048° y.  z' N	008°31.828' E
[WP3]	048°17.  w' N	008°32.  x' E
[WP4]	048°16.u66' N	008°32.v36' E
[WP5]	048° y.320' N	008°3v.696' E

[Cache]	048° t.u71' N	008°3w.  s' E

[B1]	048°17.279' N	008°31.705' E
[B2]	048°17.278' N	008°31.688' E

Farbtabelle

Weiß	= 1
Gelb	= 4
Rot	= 3
Blau	= 2
Schwarz	= 5

Variablen

s =
t =
u =
v =
w =
x =
y =
z =

Anmerkung und Bilder

Erstbefüllung: Logbuch, Bleistift, Spitzer und Radiergummi, vier Sammlermünzen, ein Stein, ein Textmarker, ein Heftchen und vier Musik-CDs von geringem Wert.

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