Lieder (Album)

Ein Album namens Lieder mit eigenen und freien Liedern von joajo.de.

Charakteristisch für seine Aufnahmen ist, dass sie besonders einfach gehalten sind, praktisch wie Demos: Keine Nachbearbeitung der Aufnahmen und kein Overdubbing. Ton, Bild, Gesang und Begleitung sollen im selben, einzigen und durchgängigen Take mit Standardeinstellungen aufgenommen und dann direkt hochgeladen werden. Macken sind dabei unvermeidlich, aber die grundlegende Idee und Art der Lieder für eine mögliche spätere Verwertung dokumentiert – und das ist das hauptsächliche Anliegen.

Die Aufnahmen begannen Ende 2018. Da sich die Zeiten geändert haben – medial wie familiär –, ist dieses Album zuerst öffentlich und erst irgendwann vielleicht vollständig. Seine Lieder erscheinen quasi als Singles mit je eigener Geschichte; ein etwa monatlicher Release-Zyklus scheint mir im Moment realistisch. Es sind ausschließlich eigene oder gemeinfreie Werke enthalten – damit ein jedes davon unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 3.0 Unported stehen und legal veröffentlicht werden kann.

Die Liedideen selber sind schon deutlich älter, sie stammen

  1. aus der Zeit nach Ostrakismos, das heißt vor allem aus dem Projekt Novum Testamentum Graece, das ich Ende 2008 noch in Tübingen begonnen hatte und das im Wesentlichen auch in Tübingen Mitte 2012 endete;
  2. aus der Zeit nach der Kernsanierung unseres Einfamilienhauses in Süßen, also ab etwa Frühling 2013 bis Herbst 2015 – in dieser Zeit angetrieben auch durch meine erste eigene Gitarre;
  3. aus der ersten Zeit mit unseren Kindern, also direkt an vorigen Zeitraum anschließend – hier überwiegend als Schlaflied Verwendetes;
  4. evtl. auch aus meiner frühesten kreativen Phase zwischen 2001 und 2004.

Bisherige Tracklist

Sämtliche Lieder werden über joajo.de hinaus auch auf dem zugehörigen YouTube-Kanal joajo freigeschaltet. Das geschieht im völligen Bewusstsein der Tatsache, dass YouTube nichts an der hochgradigen Unpopularität meiner Liedideen ändern wird. Außerdem wird YouTube auch sicher nichts an meiner ideellen Ausrichtung ändern, sodass ich womöglich anfangen würde, populäre Songs zu covern. Nein, die Freischaltung auf YouTube dient lediglich dazu, dass die extrem winzige Zielgruppe mein Material besser bzw. überhaupt finden kann. (Siehe dazu auch meinen Beitrag zum Thema Musik veröffentlichen.)
Nun ist YouTube keine Audio-, sondern eine Videoplattform, sodass Joa mir als wenig visuell veranlagtem Typ nahegelegt hat, meine Audiotracks nicht wie geplant mit einem durchgängig schwarzen Bild, sondern mit einer Kameraaufnahme bei Licht hochzuladen. Da meine Musik hauptsächlich von meiner Stimme umgesetzt wird, erschien mir als Motiv mein Mund samt Kehlkopf und nächster Umgebung am passendsten. Das behagt mir nicht sonderlich, doch bleibt mir ja immerhin die Option, mich außerhalb des Fokus und im Hintergrund zu bewegen.
Und der Video-Aspekt hat auch einen Vorteil: Er zwingt mich dazu, oben genannte Abstinenz von der Nachbearbeitung einzuhalten, da ich sonst einen asynchronen Ton hätte oder auch noch das Video anpassen müsste. Näheres zu den Bedingungen der Aufnahme in meinem Beitrag zur Technik.

Die eingebettete Playlist von YouTube

Sämtliche Infos, Downloads und Lyrics finden sich auf den Beitragsseiten der bisher veröffentlichten Lieder.