Dank für mein Leben!

Gülle muss weg! (Hermann Flaig auf der Eschbronner Straße in Lackendorf). [Seite 43]

Heute vor genau 10 Jahren hat mein mittlerweile verstorbener Opa Hermann einen kurzen Text verfasst. Er lässt etwas von der Tiefe seines Glaubens erahnen, die ich zu seinen Lebenzeiten noch nicht in dem Maß erkannt habe. Der Titel lautet Dank für mein Leben, und schon allein das ist in seinem Alter doch etwas Besonderes!

Wenn ich jetzt, beim Jahreswechsel 2003/2004, auf mein 75-jähriges Leben zurückschaue, bin ich voller Dank gegenüber meinem Schöpfer. Ein Staunen ist in mir, mit welcher Weisheit und Liebe ER mich geführt hat.

ER hat mir vor mehr als 47 Jahren eine Partnerin geschenkt, eine Traumfrau!
Sie ist ein Abbild SEINER Liebe.

Wir bekamen Kinder, später noch mehr Enkelkinder. Heimsuchungen wandelte ER in Segen.

„Mein Leben habe ich für dich gegeben“, hörte ich vom Kreuz herab. Und ich? Wer bin ich? Was bin ich? Eine so große Liebe zu einem winzigen Geschöpf, zu einem Staubkorn! Daraus wächst ein Vertrauen, das jede Angst nimmt.

So hoffe ich weiter auf die Gnade und Barmherzigkeit unseres Heilands und die Kraft seines Geistes.

HF.

Von Opa Hermann gibt es hier schon ein Gedicht, eine Todesanzeige samt Leichenrede sowie ein Album mit Ahnenforschung und Stammbaum.

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