Kupferzeit

Vor genau einem Jahr | Bevor das Dach mit Ziegeln eingedeckt wird, muss man an seinen diversen Nahtstellen Blechverkleidungen anbringen. Dabei kommt üblicherweise Kupfer zum Einsatz, was aber auch die teuerste Alternative neben verzinntem Stahlblech und Titanzink ist. Jedoch nicht nur die größere Haltbarkeit, sondern auch die Farbe des Kupfers und die vielen schon vorhandenen Kupferdachrinnen und -fallrohre haben uns die Entscheidung erleichtert.

Weitere Bleche aus pulverbeschichtetem Aluminum wurden zur Verkleidung der etwa 10 m² Ortgang-Bretter verwendet. Bei den großen Traufbrettern des Hauptdachs – insgesamt nochmal rund 10 m² – haben wir allerdings darauf verzichtet, da diese relativ gut geschützt und außerdem für eine eventuelle spätere Renovierung gut erreichbar sind.

Das Kamin haben wir ebenfalls – nachdem das ursprüngliche asbesthaltige Eternit samt Klemmfilz entfernt worden war – mit Kupfer und einem Edelstahlhütchen verkleidet. Keine ganz günstige Angelegenheit, weshalb wir das Kamin auch um drei Steine bzw. 60 cm gekürzt haben. Das Kamin auf der Ostseite hatten wir ja glücklicherweise schon ganz zu Beginn der Bauphase entfernt, da es in absehbarer Zeit nicht benötigt werden und nur Platz in den Wohnräumen wegnehmen würde.

Die Kupferbleche beliefen sich auf insgesamt 28 m² und kosteten rund 2100 Euro. Da das Haus insgesamt höher, breiter und länger geworden ist, mussten ferner Dachrinnen und Regenfallrohre samt Verbindungsmittel für ungefähr 350 Euro ergänzt werden, sonstige Verkleidungen aus Wellalu oder Walzblei beliefen sich auf etwa 300 Euro, nochmal etwas weniger kosteten die oben genannten Aluverkleidungen. Diese Preise sind brutto und beziehen sich rein auf das Material. Möge es uns nicht gleich wieder gestohlen werden!

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